Googlebot found an increase in “page not found” errors

Nach der Beseitigung eines Spam-Hacks und zahlreicher hierdurch verlinkter Spamseiten, melden Google Webmaster Tools „Googlebot found an increase in “page not found” errors on …“.

Untersucht man diese Links in der Google Search Konsole (ehem. Webmaster-Tools), stellt man fest, dass es sich eindeutig um Spamlinks handelt. Natürlich muss zuerst die Schadsoftware entfernt werden, welche für diese Spamlinks verantwortlich ist, siehe hierzu Protokoll der Beseitigung eines WordPress-Hacks .

Wenn man sicher ist, dass keine Schadsoftware mehr auf dem eigenen System vorhanden ist, kann man damit beginnen die schädlichen eingehenden Links zu eliminieren. Macht man das nicht, wird Google so lange 404-Fehler feststellen so lange Webseiten auf die gehackten Seiten verweisen. Diese eingehenden Links enden nicht mit der Beseitigung der URLs und folglich auch nicht die 404-Meldungen die der Googlebot erhält und dem Webmaster meldet. Diese eingehenden Links werden u. a. auch dazu führen, dass unerwünschte Keywords wie viagra, cialis etc. von Google der eigenen Seite zugewiesen werden, weshalb man von einem schädlichen Einfluss auf die Suchmaschinenplatzierung ausgehen kann.

Links für ungültig erklären

• siehe Google Webmaster Hilfe zum Theme

  1. Ermitteln woher die Spam-Links kommen
    Nach der Anmeldung in den Webmaster-Tools werden unter „Suchanfragen“ – „Links zu Ihrer Website“ mit „Mehr »“ alle Webseiten angezeigt die zur eigenen verlinken. Hier gibt es die Möglichkeit „Aktuelle Links herunterladen“, darin werden die kompletten URLs angezeigt und nicht nur die Namen der Domains.
  2. Erstellen einer Liste der Domains und Seiten deren eingehende Links nicht beachtet werden sollen. Hierbei kann unterschieden werden zwischen einzelnen Urls (http://…) und ganzen Domains, die gesperrt werden (domain:examplec.om).
  3. Liste mit für ungültig zu erklärenden Links hochladen, Dosavow Links anwählen und Datei mit Linkliste auswählen und an Google übertragen.

Die Liste mit den ungültig erklärten eingehenden Links kann jederzeit wieder heruntergeladen, geändert und wieder hochgeladen werden. Ein Editieren bei Google ist derzeit nicht möglich.


siehe auch:

Autor: Ralph Lindner

Hier blogge ich zu Themen wie Internet, Technik, Lernen, Städteplanung oder Mobilität und betreue als Webmaster die Webseiten meiner Kunden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.