Fritz!Box Webinterface durch https absichern

Wer das Webfrontend seiner Fritz!Box über https absichern möchte, der kann sich zwischen zwei Methoden entscheiden:

  1. Um im LAN per https z. B. per https://fritz.box oder https://<IPv4> auf das Webinterface zugreifen zu können, kann zunächst mit OpenSSL eine eigene CA erstellt und anschließend ein Zertifikat für die Fritz!Box ausgestellt werden. Man muss dann in Windows (und/oder Browser) noch die (eigene) CA autorisieren, das Zertifikat in der Fritz!Box installieren und kann dann per https im LAN auf die Fritz!Box ohne Sicherheitswarnung per https zugreifen.
  2. Die zweite Methode ist einfacher und für all jene sinnvoll, welche die MyFritz-Funktionalität wünschen. In der aktuellen Fritz!OS gibt es nämlich einen Schalter, mit dem man automatisch für seine MyFritz-Adresse ein Letsencrypt Zertifikat erstellen und einrichten kann. Nun muss nur noch ein Fritz!Box-Benutzer eingerichtet und ihm unter „System > FRITZ!Box-Benutzer > Benutzer“ das Recht zur Änderung der „FRITZ!Box Einstellungen“ gegeben werden und der Administration der heimischen Fritz!Box aus dem Remote-Office an der Costa del sol steht nichts mehr entgegen. So kann man z. B. sein VPN auch von unterwegs administrieren.

Wer also von unterwegs auf seine Fritz!Box zugreifen will/muss, sollte die 2. Variante wählen. Wer meint auch im LAN wäre nur eine https-Verbindung zeitgemäß (könnte ja jemand den Netzwerktraffic sniffen), und nicht von der MyFritz abhängig sein möchte, der sollte auch die 1. Variante konfigurieren.

Das Vorgehen ist im Wesentlichen hier beschrieben: https://thomas-leister.de/selbst-signierte-tls-zertifikate-mit-eigener-ca/ (übrigens eine tolle Webseite mit vielen nützlichen IT-Themen). Auch für die Fritz!Box gilt, wie von Thomas am Ende des Artikels beschrieben, dass der Public Key der CA an die Public Key Datei des Zertifikats angehängt werden muss.

Ablauf von https://thomas-leister.de/selbst-signierte-tls-zertifikate-mit-eigener-ca/

Häh? Samba und DC…

Kerberos, Realm, Domainen-Controller, Samba4
Auch nach Jahrzehnten Computerei stößt man immer wieder mal auf Situationen, in denen man merkt, wie wenig Ahnung man eigentlich von der Sache hat.

Samba nutzt man seit Jahrzehnten … irgendwie… Vor 25 Jahren war es der wesentliche Grund für mich einen Linux Server im Büro einzurichten. Es funktioniert auch …. irgendwie. Doch nach Jahrzehnten möchte man die „modernen“ Möglichkeiten eines DC nutzen und User zentral verwalten, also versucht man anhand von https://wiki.samba.org/index.php/Samba4/HOWTO Samba neu einzurichten.

2h später, weiß ich, dass es mir nicht gelingen wird, einen DC Controller einzurichten. Besteht etwa ein Zusammenhang zwischen den zu nehmenden Hürden der Konfiguration und der Tatsache, dass Microsoft an der Entwicklung von Samba beteiligt ist?

Natürlich kann man jemanden beauftragen, der sich damit auskennt. Oder für weniger Geld einen Windows Server kaufen. Vielleicht ist das ja im Sinne der Beteiligten am Samba-Projekt?

PowerPoint verliert Masterfolien

Bug: PowerPoint verliert Masterfolien samt ihren Layouts

In PowerPoint Präsentationen kann man mehrere Masterfolien mit jeweils eigenen Layouts definieren. Im Prinzip schränkt PowerPoint die Anzahl an Masterfolien ebensowenig ein, wie die Anzahl an Layouts pro Masterfolie.

So könnte man z. B. verschiedene Designs als Masterfolien in einer PowerPoint-Vorlage anlegen und für jedes Masterfolien-Design eigene Layouts erstellen.

Im Prinzip – denn in der Praxis stolpert man dabei über PowerPoint Bugs. Wie das kleine Video einer PowerPoint 2016-Sitzung zeigt „verliert“ PowerPoint gerne mal Masterfolien samt ihren Layouts.

Gibt es einen Workaround?

Mit ist nichts bekannt, außer auf mehrere Masterfolien in einer PowerPoint-Datei ganz zu verzichten.

Oder: Auf PowerPoint verzichten.

Installationsproblem mit CSColors! unter Windows 8

Problem: Die Creative Suite-Erweiterung CSColors! des dtp-studio Oldenburg lässt sich nicht unter Windows 8 installieren.

Damit die Installation der Erweiterung unter Windows 8 erfolgreich abgeschlossen werden kann, muss der Adobe Extension Manager als Administrator gestartet werden.

Wie macht man das am einfachsten?
Windows Taste drücken und auf der erscheinenden Kachelseite Adobe Ext eintippen. Wenn die Creative Suite mit dem dazugehörenden Extension Manager auf dem System installiert ist, sollte nun das Programm Adobe Extension Manager zum Starten angeboten werden. Dieses aber nicht durch Anklicken starten, sondern mit der rechten (!) Maustaste anklicken. In der nun erscheinenten Fußleiste die Option Als Admin ausführen anklicken und die daraufhin erscheinende Sicherheitswarnung bestätigen.
Im Extension Manager nun mit Strg-o oder Menü Dateii Erweiterung installieren die Erweiterung (Datei mit .zxp-Erweiterung) auswählen und installieren.

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