Die größten Magier aller Zeiten sind unsere Politiker

Die Fokussierung aller nachdenkenden Menschen auf die Frage der Eignung der Corona-Maßnahmen ist eine Katastrophe. Wer überhaupt hinterfragt, hinterfragt die Einschränkung der Bürgerrechte. Aber wer beobachtet, analysiert und bewertet eigentlich die „eigentliche“ Politik? Wer analysiert die fiskalischen, die währungspolitischen, die rechtlichen Veränderungen? Und wer interessiert sich noch dafür?

Wie hypnotisiert  starren wir voller Angst oder mit Wut und Entsetzen auf die „Corona-Maßnahmen“ und deren mediale Aufbereitung, während unbemerkt davon unsere Welt umgebaut wird.

Nach wessen Bauplan geschieht dieser Umbau? Wem nützt er? Welche Konsequenzen für uns und die nächsten Generationen wird dieser Umbau haben?

Jedes Kind, dem man einen Zauberkasten schenkt, muss zuerst eines lernen: wie kannst du die Aufmerksamkeit des Zuschauers vom eigentlichen Geschehen weg, hin zu etwas belanglosem lenken, um unbeobachtet handeln zu können?

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…wenn es sein muss – dann demonstriere ich eben

Der Innenminister will es!
Die Polizei will es!
Der OB will es!

Alle scheinen zu wollen, dass ich demonstriere anstatt einfach nur Fahrrad zu fahren.

Also, dann demonstriere ich eben!

Ich habe soeben meine Demo bei der Stadt Nürnberg angemeldet. Ich rechne mit 2 Teilnehmern. Wir fahren am letzten Freitag im August mit dem Fahrrad von Eibach zum Opernhaus. Wir nennen die Veranstaltung KRITISCHE MASSE (das ist eine Anspielung auf mein Körpergewicht).

Bitte fahrt nicht mit, denn ich glaube nicht, dass wir die gleichen politischen Ziele verfolgen. Aber vielleicht wollt ihr ja auch eine eigene Demonstration anmelden?

Die Stadt hat es uns einfach gemacht, meldet eure eigene Demonstration einfach hier an:

https://online-service2.nuernberg.de/intelliform/forms/n/320_oa/320_oa_d_anzeigeversammlung/index

Meine Anfrage bzgl. Umgang mit der Critical Mass an die CSU Stadtratsfraktion in Nürnberg

Heute übersendete ich der CSU-Stadtratsfraktion in Nürnberg meine folgende Anfrage:

Als Nürnberger Bürger nahm ich in der Vergangenheit gerne und regelmäßig an der Aktionsform Critical Mass teil. Ein bunter Haufen friedlicher Menschen jeden Alters und jeder Coleur fährt dabei am letzten Freitag abend im Konvoi mit dem Rad durch Nürnberg.

Die überwiegende Zahl der Teilnehmer beachtete dabei die Regeln der StVo und verhielt sich rücksichtsvoll und freundlich – auch gegenüber Anwohnern und Autofahrern – die zwangsläufig durch die Kolonne mitunter in ihrer Möglichkeit weiterzufahren eingeschränkt wurden.

Die Polizei begleitete diese Aktionsform mit Polizeimotorrädern und Polizeifahrrädern und wies ggf. Autofahrer darauf hin, dass sie erst weiter fahren dürfen, wenn die Kolonne passiert hatte und trug damit zur Sicherheit und Deeskalation bei.

Anders am letzten Freitag.

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Bayern Digital – nur mit Flash Player

IT-Verantwortlichen ist Adobes Flash-Player seit Jahren ein Greuel. Kaum wurden die einen Sicherheitslücken durch Updates geschlossen, kündigen sich neue an. Das Lieblingskind der Webdesigner der 90er Jahre ist nicht nur in die Jahre gekommen, es hat sich eindeutig überholt und ist aufgrund neuerer Webtechniken auch nicht mehr nötig und sinnvoll.

Deshalb freuten wir uns, als Adobe nicht nur das Ende der Flash-Player Updates ankündigte, sondern auch mitteilte, dass sich dieser Ende des Jahres 2020 selbst entfernen wird. Denn nur mit dem Verschwinden all der Flash-Installationen wird verhindert, dass nach dem Ende des Updatezeitraums bekannt werdende Sicherheitslücken ausgenutzt werden können.

Also alles gut?

Fast, denn die Erkenntnis, dass Flash nicht mehr nicht nötig, sondern bald auch nicht mehr vorhanden sein wird, hat sich offensichtlich nicht bis zu den IT-Verantwortlichen des Bayerischen Kultusministeriums herumgesprochen.

Heute teilte dieses stolz mit, dass das Druckwerk des Ministeriums, das Schüler und Eltern seit Generationen begleitet, nun DIGITAL verfügbar ist. Eigentlich ja eine gute Idee. Dass man den Schritt zu „digital“ nur halbherzig geht und uns PDF-Dateien zum Download anbietet, daran hat man sich ja auch im Unternehmensumfeld gewöhnt. Irgendwie entspricht so eine Datei zum herunterladen ja auch mehr unserem Jäger- und Sammlerwesen, als das Lesen eines Onlineartikels in einem Blog.

Aber selbst diese niedere Stufe der Digitalisierung hat das Kultusministerium leider noch nicht erreicht.

Digitalisierung in Bayerns Kultusministerium im Jahr 2020 – bitte mit Adobe Flash Player!

Beim Aufruf der Seite des Ministeriums schlägt man uns im Juli 2020, also 5 Monate vor dem definitiven Ende von Adobe Flash ernsthaft vor den Flash Player zu installieren.

Muss man mehr wissen, zur Digitalisierungskompetenz Bayerischer Ministerien?

siehe https://www.heise.de/newsticker/meldung/Adobe-verabschiedet-sich-von-Flash-2020-ist-Schluss-3783264.html

Benutzungs­pflich­ti­ger Rad­weg – ohne Winter­dienst?

Ein Radweg ohne Winterdienst in der Radfahrerstadt Nürnberg – ist das möglich? Wo doch alle Nürnberger Oberbürgermeisterkandidaten die „Förderung des Radverkehrs“ ganz oben auf Ihrer Wahlkampfagenda stehen haben. Zwar fragt man sich als Radfahrer, warum der Radverkehr überhaupt gefördert werden soll, genügte es doch völlig, wenn er nicht permanent behindert werden würde, aber solche Haarspaltereien einmal außer Acht gelassen, stößt man im Radfahrer-Alltag immer wieder auf Maßnahmen, die ein ganz anderes Bild vermitteln, als gleichberechtigte Radfahrer. Sie vermitteln den Eindruck, dass Radfahrer von der Verwaltung eher als lästige Begleiter von „richtigem Verkehr“ betrachtet werden. So auch durch dieses Schild, das uns Radfahrern deutlich macht, dass wir gefälligst im Winter zuhause bleiben oder anders als mit dem Rad an unser Ziel kommen sollen.

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Warum admin kein guter User­name ist

Wer eine Webseite verwaltet – ob mit WordPress oder einem anderen Content Management-System – der meldet sich mit seinem Benutzernamen und Passwort an, um Inhalte zu bearbeiten.

Eine Anmeldung kann jeder versuchen. Machen auch viele. Überwiegend werden Bots von Spammern und andere finstere Gestalten versuchen, sich auf dem Backend Ihrer Webseite anzumelden. Deshalb ist es natürlich wichtig ein sicheres Passwort zu verwenden. Empfehlenswert ist es aber auch, einen Benutzernamen zu verwenden, der nicht so leicht zu erraten ist.

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Über das „Nicht-Entscheiden“

Viele Menschen scheuen sich vor Entscheidungen. Sie wollen nichts falsch entscheiden, sie denken, ihnen fehlen noch Informationen um eine gute Entscheidung treffen zu können oder sie möchten erst noch mal in Ruhe über etwas nachdenken, bevor sie darüber entscheiden.

Also entscheiden Sie nicht – und so entscheiden sie sich doch, denn:

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Neuer Todes­streifen* für Nürn­bergs Rad­fahrer er­öf­fnet

Morgen ist es soweit: Termingerecht wird in  #Nürnberg ein neuer Radfahrer-Todesstreifen* eröffnet: ein Radstreifen neben berüchtigter eineinhalb-spur-breiter Fahrbahn, auf der Kfz meist zweispurig fahren und dann natürlich KEINEN ausreichenden Abstand zum Radfahrer einhalten (können).

Quelle: Das Video wurde mir freundlicherweise von Nürnberg steigt ab zur Verfügung gestellt.


Gestern fuhr ich auf dem ebenso gestalteten „neuen“ Radstreifen in Nürnbergs Südstadt (von der Minervastraße zur Gibitzenhofstraße) und konnte während der Fahrt überholenden Autos an die Scheiben klopfen. Interessant, dass Autofahrer dann auch noch angepisst reagieren, wenn man ihr Auto beim überholt werden berührt.

Und nein, ich bin zwar groß aber auch meine Arme sind nicht 150 cm lang.


* Der ungeschützte Radweg am Rand einer Fahrbahn heißt in Belgien „Moordstrookje“ also Mordstreifen, was mir doch etwas zu drastisch erscheint, denn weder die verantwortlichen Verkehrsplaner, noch die Autofahrer welche die Verletzung und Tötung der mit zu knappem Abstand überholten Radfahrer in Kauf nehmen, beabsichtigen diese zu ermorden.
Der Begriff Moordstrookje wurde in Belgien zum Wort des Jahres 2018 gewählt.

Ode an eine Unbekannte

Ich kenne dich nicht.
Ich sah dich nur von hinten.
Du fuhrst kurz vor mir an der Ampel an, als diese auf grün umschaltete.
Du bist kleiner.
Du bist jünger.
Dein Rad ist alt:
Sachs Torpedo 3 Gänge.
Ich hab 8.
Ich bin groß.
Ich bin älter.
Ich bin Mann.
Du bist schnell.
So schnell wie ich.
Nur cooler auf deinem alten Rad.

Kein Blut, keine Polizei

Wer in der Stadt auf das Rad als Verkehrsmittel setzt, braucht gute Nerven. Schlechte Verkehrsinfrastruktur und rücksichtslose Autofahrer machen einem das Leben schwer. Dazu kommt, dass viele Regeln Radfahrer unnötig behindern und Radfahrer gegenüber motorisierten Verkehrsteilnehmern benachteiligen. Deshalb liegen auch bei mir manchmal die Nerven blank, wenn ich mit dem Rad unterwegs bin.

So auch heute auf meinem Nachhauseweg vom Büro. Ich fahre in Nürnbergs Humboldstraße, einer Einbahnstraße (vorschriftsmäßig) entgegen der Fahrtrichtung (für Radfahrer frei) an einer Stelle, an der mehrere Fahrzeuge in zweiter Reihe am Fahrbahnrand parken. Der Verkehr ist zäh fließend und die Autoschlange umfährt die Blockade am Fahrbahnrand – kommt mir also direkt entgegen. „Kein Blut, keine Polizei“ weiterlesen