Für wen werden Radwege gebaut?

Weshalb gibt es eine Radwege-Benutzungspflicht und wer hat sie eigentlich eingeführt?

Jeder Radfahrer kennt das Ärgernis schlechter Radwege. Die meisten Radfahrer regen sich darüber auf. Autofahrer empfinden es als Großzügigkeit, dass man für Radfahrer einen eigenen Radweg gebaut hat. Sie erwarten, dass Radfahrer diesen auch nutzen. Egal in welchem Zustand er ist. Egal ob er dorthin führt, wo der Radfahrer hin möchte. Radfahrer auf der Fahrbahn werden von vielen Autofahrern geschnitten und genötigt. Ihre Gefährdung wird von Autofahrern oft in Kauf genommen, um diese auf den Radweg zu verweisen.

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Seien Sie der Chef über Ihr E-Mail-Postfach

Sie – als Chef – wie verhalten Sie sich? Haben Sie für jedermann immer eine offene Tür oder wimmeln Sie erst einmal alle ab? Fragen Sie Befürworter der offenen Tür-Strategie, dann werden Ihnen diese erklären, dass dadurch viele Probleme schon im Vorfeld aus der Welt geräumt werden können, vieles sofort geklärt werden kann und dadurch keine unnötigen Ressourcen aufgewendet werden müssen. Die Abwimmler unter den Chefs werden auch gute Argumente dafür anführen können und davon überzeugt sein, dass Menschen mit Themen die wichtig sind, sich nicht so leicht abwimmeln lassen und ihr Anliegen in jedem Fall erneut vortragen werden.

Doch was hat das mit E-Mail und Spam zu tun?

Auch hier sind beide genannten Strategien umsetzbar.
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Die Stadt Nürnberg sorgt für sichere Radwege!

So sieht es aus, wenn die Stadt Nürnberg für Sicherheit sorgt – vielen Dank auch!

Endlich mal ein positives Beispiel – nach all der Nörgelei! Wie dieses Foto beweist, sorgt die Stadt Nürnberg sehr wohl für die Sicherheit auf Radwegen. Dieser neu gebaute Radweg ist zwar noch nicht eröffnet, aber wie zu sehen ist, müssen sich Radfahrer keine Sorgen machen. Wenn sie gegen den Betonpfosten gefahren sind, der mitten auf dem Radweg steht, dann wird ihnen (bestimmt) schnell geholfen werden, denn – wie das Schild mitteilt – für unsere Sicherheit wird viel getan – dieser Bereich wird videoüberwacht. Dafür ein recht herzlichen Dank verbunden mit einem Stinkefingergruß an die verantwortlichen Mitarbeiter der Nürnberger Behörde.

Ach ja – um diesen tollen neuen Radweg in dieser Top-Qualität herzustellen werden übrigens 350.000 € aus dem Radwegeetat der Stadt Nürnberg „abgeschöpft“, wie in Nordbayern.de zu lesen war. Dort heißt es: „Beim Bahnhofsvorplatz sieht Daume jedoch klare „Verbesserungen der Radwegeführung“, Ulrich spricht sogar von einem „riesigen Nutzen“, selbst wenn der Anteil der Radwege bei den Umgestaltungsarbeiten eher gering sein.“

P.S. Es gibt ja Leute, die mich für einen Zyniker halten – aber ich bin wohl ein dilettantischer Amateur in Sachen Zynismus – verglichen mit den Profis in Nürnbergs Verwaltung.

Ergebnisse des Fahrradklima-Test für Nürnberg

Die Ergebnisse des Fahrradklima-Tests 2016 wurden veröffentlicht. Mehr als 120.000 Bundesbürgerinnen und -bürger haben 539 Städte und Gemeinden im Herbst 2016 bewertet. Die Umfrageteilnehmer haben 27 Fragen beantwortet und jeweils eine Wertung nach dem Schulnotensystem vorgenommen. So wurde ermittelt ob das Radfahren Spaß oder Stress bedeutet, ob beispielsweise Radwege vor Falschparkern frei gehalten werden und ob sie sich auf dem Fahrrad sicher fühlen.

Wir haben uns die Ergebnisse angesehen und dabei besonderes Augenmerk auf die Bewertung unserer Heimatstadt Nürnberg gelegt.

Der Nürnberger im Allgemeinen und unsere Verkehrsplaner im Besonderen sind ja bekannt für ihre Anstrengungen die sich mit „geht scho“ und „passt scho“ zusammen fassen lassen.

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Radfahrerin in Nürnberg von LKW überfahren

Ein weiteres Opfer hat die mangelhafte Verkehrsinfrastruktur in Nürnberg gefordert. Sichere Verkehrswege für Radfahrer gibt es in der fränkischen Metropole nur, wenn dies den Autoverkehr nicht einschränkt und nicht so viel kostet.

Heute morgen kostete diese Grundlage hiesiger Verkehrsinfrastruktur und das Verhalten eines LKW-Fahrers ein Menschenleben.

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